Bodenkunde

    Einführung in die Bodenkunde

    Was sind eigentlich Böden? Hier ein kleiner Überblick.

    Böden sind die Grundlage für höhere Pflanzen, die wiederum die Lebensgrundlage für Tiere und Menschen bilden. Böden bestehen aus Mehrphasensystemen die sich aus drei grundlegenden Phasen zusammensetzen: fest, flüssig, gasförmig. 

    Fest Steine
    Flüssig Wasser
    Gasförmig Luft

    Innerhalb dieses Kosmos leben eine Vielzahl von Würmern, Einzellern, Pilzen, Bakterien und Anthropoden. Ein Hektar Boden enthält ca. 15 Tonnen an Lebendgewicht. daraus speißt sich auch ein Großteil unserer Nahrung, denn über 90% aller Lebensmittel, Faser- und Brennstoffe entstammen den Böden oder werden auf diesen produziert.

    Filterfunktion: Böden sind fungieren als natürliche Filter für Schadstoffe, über 70% des Trinkwassers in Deutschland werden aus dem Grundwasser gewonnen. In einem Industrieland wie Deutschland gibt es erhebliche Schadstoffemissionen, die mit dem Niederschlag wieder auf die Erde herab regnen. Aber bevor diese schädlichen Stoffe im Grundwasser landen dienen unsere Böden als Filter, die einen Großteil der Schadstoffe binden. 

    Unseren Böden dienen als CO2 Senken, sie speichern mehr CO2 als alle Wälder der Erde zusammen. 

    Unsere Böden dienen als Reaktoren, in ihnen werden Nähr- und Schadstoffe gespeichert und abgebaut.

    Unsere Böden sind Klimaanlagen, unversiegelte Flächen halten unsere Städte kühl indem sie Temperaturunterschiede abfedern. 

    Unsere Böden sind Datenspeicher, auch nach Jahrtausenden lassen sich noch bestimmte Ereignisse aus ihnen ablesen.

     

     

     

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